Das Akronym SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. Suchmaschinen wie Google, Ecosia und Yahoo, aber auch YouTube oder Pinterest stellen für euch als Vereine und soziale Organisationen eine tolle Chance dar, von Menschen auf der Suche nach Informationen oder konkreten Angebot gefunden zu werden. Wie ihr eure Vereinswebsite (oder euren Vereinsblog!) optimiert, um gefunden zu werden, lernt ihr in diesem Artikel.

Mit dem gleichen Titel „SEO für Vereine“ haben wir im erzähl davon Podcast auch ein langes Gespräch mit dem SEO-Experten Tobias Looschelders geführt. Wenn ihr lieber hört oder alle Details wissen wollt, kommt ihr hier zum Podcast.

Die wichtigsten Informationen und To-Dos folgen in diesem Blogpost. Viel Spaß beim Optimieren!

Podcastcover zur Folge 132 im erzähl davon Podcast: SEO für Vereinswebsites mit Tobias Looschelders

Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Unter „Suchmaschinenoptimierung“ oder SEO verstehen wir Maßnahmen, die wir treffen können, damit unsere Website möglichst vielen (passenden!) Leuten als Suchergebnis angezeigt wird. Dabei spielt Google eine große Rolle, denn in Deutschland ist Google die beliebteste Suchmaschine. Aber auch an anderen Stellen suchen wir in unserem Alltag, z.B. ein Tutorial bei YouTube oder einen interessanten Podcast in einem Podcast-Verzeichnis. Wenn wir es schaffen, dass unsere Inhalte als geeignetes Suchergebnis erscheinen, können wir so viele Website-Besucher*innen erhalten. In der Marketing-Sprache nennt man das auch „Traffic„. Diese Besucher*innen werden dann im besten Fall zu Unterstützer*innen, Spender*innen, Vereinsmitgliedern oder Netzwerk-Partner*innen. Ein weiterer Begriff aus dem Marketing ist „organisch“. Damit ist gemeint, dass es sich um ein „normales“ Suchergebnis handelt, keine bezahlte Anzeige. Da Vereine ja in der Regel über ein sehr kleines oder gar kein Werbebudget verfügen, ist SEO für Vereine eine tolle, weil kostenlose Gelegenheit für mehr Sichtbarkeit.

Bevor wir uns angucken, welche SEO-Maßnahmen ihr für eure Vereinswebsites treffen könnt, ist es aber ratsam, sich erstmal anzugucken, wie die Suchmaschinen funktionieren und wie die Suchergebnisse zustande kommen:

Nach welchen Kriterien entscheiden die Suchmaschinen, welche Ergebnisse sie anzeigen?

Wir nutzen Suchmaschinen, um – grob gesagt – ein Problem zu lösen. Wir brauchen ein Rezept für einen veganen Schokoladenkuchen, möchten uns über eine aktuelle Sache informieren oder wollen wissen, ob es ein umweltschonendes Hausmittel gibt, um diese blöden Blattläuse von unseren Zimmerpflanzen loszuwerden. Manchmal suchen wir nach etwas ganz konkretem, z.B. den Öffnungszeiten der Apotheke nebenan; manchmal wissen wir noch gar nicht genau, was wir eintippen müssen, um unsere Frage zu beantworten und probieren immer neue Suchanfragen aus.

Die Suchmaschinen wollen – vereinfacht gesagt – das beste Suchergebnis für uns liefern. Sie wollen ja schließlich, dass wir sie als nützlich und zuverlässig wahrnehmen. Wenn wir also einen Suchbegriff (oder auch: ein Keyword oder eine Keyphrase) eingeben, sucht die Suchmaschine die hoffentlich passendsten Inhalte aus ihrem Index heraus und präsentiert sie uns.

Screenshot für die Suchergebnisse des Suchbegriffs "Ehrenamt Köln"
Screenshot: Suchergebnis für „Ehrenamt Köln“

Für das „Ranking“, also die Reihenfolge innerhalb der Suchergebnisse, gibt es eine lange Liste an Faktoren. Google selber gibt Tipps und Hinweise, wie man das Ranking der eigenen Website verbessern kann.

Tatsächlich sind viele Rankingfaktoren aber auch einfach logisch und mit gesundem Menschenverstand ohne Technik-Background nachvollziehbar:

  • Wie oft kommt das Keyword auf dieser Seite vor?
  • Wie lang ist der Text auf dieser Seite?
  • Ist diese Seite beliebt? (z.B. weil sie oft geteilt oder verlinkt wird)
  • Wie verhalten sich andere User*innen auf dieser Seite?
  • Lädt die Website schnell und ist sie gut bedienbar?

Das klingt doch erstmal ganz gut, oder? Bevor ihr jetzt euren Vereinsnamen googelt und denkt „Super, wir sind schon auf Platz 1! Wir brauchen kein weiteres SEO!“ – halt stopp! Suchergebnisse sind personalisiert. Wenn du mit dem Browser, mit dem du täglich auf deiner Vereinswebsite surfst oder sie administriert, nach deinem Vereinsnamen googelst – selbstverständlich seid ihr dann auf Platz 1! Für euch. Eine objektive Bewertung bekommt ihr durch SEO-Tools. Oder indem ihr zumindest schonmal im Inkognito-Tab oder von einem Gerät, das ihr sonst nicht benutzt, sucht. Und selbst wenn ihr auch dann noch auf Platz 1 seid: Ihr wollt ja nicht nur Leute erreichen, die euch und euren Vereinsnamen schon kennen, sondern ihr wollt von fremden Menschen gefunden werden.

Dafür schauen wir jetzt auf die unterschiedlichen Arten von Suchanfragen:

User Intent: aka unterschiedliche Arten von Suchanfragen

Wie eben schon gesagt haben Leute ein bestimmtes Problem, das sie über eine Suchanfrage lösen wollen. Es kann dabei sein, dass sie euch schon kennen und nur eure Adresse oder Telefonnummer herausfinden wollen. Oder dass sie auf eure Website gehen wollen und aus Gewohnheit euren Namen ins Google-Suchfeld eingeben, statt direkt „vereinsname.de“ ins Adressfeld zu tippen.

Es gibt aber auch Menschen, die noch nicht wissen, dass ihr eine Lösung für das Problem habt. Die suchen dann nicht nach eurem Namen, sondern die suchen z.B. „Kinderferienprogramm Hannover“ oder „ehrenamtlich Gassi gehen München“ oder „Ernährungsberatung bei Endometriose“. Für diese Anfragen gibt es sicher mehrere potenzielle Anbieter*innen oder Anlaufstellen. Ob die Suchende dann ihr Kind bei eurem Kinderferienprogramm anmeldet, oder bei dem des Stadtteilzentrums, oder bei dem der Freiwilligen Feuerwehr liegt womöglich daran ob eure Website (a) gut auffindbar war und (b) einen guten Eindruck auf die Suchende gemacht hat.

An dieser Stelle ist es eine gute Übung, mal darüber nachzudenken, was Leute googlen könnten, die bei euch gut aufgehoben sind. „Lesepatin werden“? „Schuldenberatung Handyschulden“? „Italienisch lernen für Erasmusjahr“? Im zweiten Schritt könnt ihr überprüfen, was denn für diese Begriffe für Suchergebnisse kommen.

Womöglich ist das sogar schon zu konkret und die Suchanfrage ist noch allgemeiner: „Aktionen für Kinder Hannover“. Versetzt euch in die Menschen hinein. Vielleicht weiß ich noch nicht, was Foodsharing ist. Aber ich suche nach Möglichkeiten, günstig in meiner Stadt an Lebensmittel zu kommen. Vielleicht würde ich „günstig einkaufen Nürnberg“ googlen, oder „Tafel Nürnberg“, weil ich die Tafel kenne. Als lokale Foodsharing-Gruppe könntet ihr dann einen Blogpost oder eine Unterseite auf eurer Website schreiben: „Foodsharing vs. Tafel: Das ist der Unterschied“

Überblick über verschiedene Abstufungen bei Suchbegriffen von Problembewusstsein bis zur Suche nach einer Marke

SEO für Vereine: lokal vs. überregional

Jetzt hatten wir schon einige regionale Beispiele, z.B. die Ehrenamtssuche in Köln oder die Foodsharing-Gruppe in Nürnberg. Lasst uns mal über den Unterschied zwischen lokalen und überregional tätigen Initiativen und Vereinen besprechen:

SEO für lokale Vereine

z.B.: „Sport für Senioren Bielefeld“, „Tierschutz Baden“, „Schuldenberatung Frankfurt“, „Second Hand Shop Kreuzberg“

Lokaler Fokus = etwas in meiner Stadt/Region finden, mitmachen, hingehen, ..

SEO für überregionale Vereine und Themen

z.B.: „Diagnose Endometriose erste Schritte“, „Unterrichtskonzept Nachhaltigkeit 7. Klasse“

Übergreifende Themen = Informationen, ggf. Beratung; z.B. bei Selbsthilfegruppen oder Interessensvertretungen

Bei überregionalen Themen, z.B. „Katze aus dem Tierheim eingewöhnen“ oder „Jugendfeuerwehr ab welchem Alter“ würde es wenig Sinn machen, als kleiner Ortsverein dafür ranken zu wollen. Wenn 200 Tierheime oder 200 Jugendfeuerwehren genau zu diesem Thema bloggen würden, würden sie sich nur gegenseitig Konkurrenz machen. Solche Themen sollten also am besten von einem Verband oder einer Dachorganisation aufgegriffen werden. Sprich, die Deutsche Jugendfeuerwehr könnte einen Artikel darüber schreiben, ab wie viel Jahren Kinder bereit sind, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen und am Ende einen Call to Action einbauen, sich bei der lokalen Jugendfeuerwehr zu melden. (Oder so etwas wie eine Karte oder ein Verzeichnis, bei dem man nach PLZ die nächste Feuerwehr findet.)

Für Vereine, die zwar lokal sind, aber einmalig (z.B. die Schwarzwald-Tourismusvereinigung oder den Freundeskreis des Schweinemuseums in Stuttgart (ja, das gibt’s! Ob es auch einen Freundeskreis hat, weiß ich allerdings nicht… Der ist fiktiv!) gilt diese Einschränkung natürlich nicht. Hier macht SEO total Sinn.

(Auf das Schweinemuseum bin ich übrigens aufmerksam geworden, indem ich nach „verrückte museen in deutschland“ gegoogelt habe und im ersten Eintrag, dem Artikel „15 kuriose und einzigartige Museen in Deutschland“ habe ich mich dann fürs Schweinemuseum entschieden, weil mir das Foltermuseum zu brutal und das Korkenziehermuseum zu dröge war… Da seht ihr mal SEO in Action!)

Analyse: Wo stehen wir, was SEO für unseren Verein angeht?

Bestimmt seid ihr jetzt neugierig und fragt euch, ob ihr schon SEO-mäßig gut aufgestellt seid oder viel Verbesserungspotenzial habt.

Dau passende Informationen und Daten findet ihr an den folgenden Stellen:

  • Statistiken zu eurer Seite, z.B. von Google Analytics, Matomo/Piwik oder dem WordPress-Plugin Statify. Falls ihr bisher keinerlei Informationen über eure Websitenutzung erhebt, sprecht bitte mit euren IT- und Datenschutzbeauftragten und schaut, ob ihr ein datensparsames Statistiktool einsetzen könnt.
  • Google Webmaster Tools wie die Google Search Console
  • weitere SEO-Tools (kostenlos und kostenpflichtig)
  • auch ein Blick auf die „Konkurrenz“ (ähnliche Vereine) ist aufschlussreich

Aus diesen Daten zu lesen ist nicht ganz einfach. SEO-Profi Tobias empfiehlt im Podcast drei Sachen, auf die ihr für den Anfang achten könnt:

  1. Wie viel Traffic kommt aus der organischen Suche (im Vergleich zu anderen Quellen)?
  2. Durch welche Unterseiten kommen die Leute auf die Website? (Und wo springen sie wieder ab?)
  3. Wie viele Kontaktanfragen (oder andere gewünschte Ziele) kommen dadurch zustande?

Wenn ihr einen Überblick über die aktuelle Lage habt, können wir nun mit der Optimierung für Suchmaschinen beginnen.

Keywords sammeln und Keywordlisten erstellen

Um eure Website sinnvoll optimieren zu können, müsst ihr euch zunächst überlegen, zu welchen Keywords (also Suchanfragen, wie „Kinderferienprogramm Hannover“ oder „Sport für Senioren Bielefeld“) ihr gefunden werden wollt. Dabei könnt ihr im ersten Schritt einfach mal Brainstormen und im zweiten Schritt mit Keyword-Tools arbeiten.

Mögliche Keyword-Tools sind:

  1. Ubersuggest*
  2. Answer the Public*
  3. Google Keyword Planner
  4. Google Search Console
  5. keyword-analyse.com

*Diese Tools haben ein begrenztes Kontingent in der kostenlosen Nutzung. Falls ihr das Budget für Tools habt, könnt ihr auch ein Abonnement für ein kostenpflichtiges SEO-Tool abschließen. Noch ein Tipp für Sparfüchse: Bei Appsumo gibt es immer mal wieder neue SEO-Tools mit einer Einmalzahlung (zwischen 30-60€).

Wichtig ist, auch in Synonymen zu denken (z.B. Yoga für Einsteiger vs. Yoga für Anfänger) und Begriffe mitaufzunehmen, die ihr vielleicht nicht unbedingt selber benutzen würdet (z.B. Katze adoptieren vs. Katze kaufen).

Wenn ihr eine Liste mit Keywords erstellt habt, nehmt euch zu Beginn erstmal 1 oder 2 vor, für die ihr optimieren wollt. Die anderen könnt ihr dann nach und nach dazunehmen.

Die drei Bestandteile der SEO-Optimierung

Infografik mit den 3 Bestandteilen von SEO-Maßnahmen: Technik, Content und Backlinks

Im Podcast erzählt uns Tobias Looschelders, dass er die SEO-Maßnahmen in drei Bereiche einteilt:

  1. Technik, also die Website selber
  2. Content, also die Inhalte
  3. Backlinks, also Verweise von anderen auf unsere Website

Gucken wir uns die drei Bereiche mal mit praktischen Tipps auch für nicht so technikaffine Menschen an.

Onpage-SEO-Maßnahmen (Technik und Content)

Mit Onpage ist gemeint, dass wir diese Maßnahmen auf unserer eigenen Seite durchführen.

Eure Website sollte möglichst benutzerfreundlich sein. Dazu gehört z.B. eine aktive SSL-Verschlüssung, sauber programmierter Code und eine schnelle Ladezeit. Mit den Google Pagespeed Insights könnt ihr messen, wie flott (oder lahm!) eure Seite lädt.

Vereine, die häufig viele Bilder hochladen (z.B. Sportvereine mit Fotos von Turnieren) tappen hier manchmal in eine Falle, wenn sie hunderte Bilder out-of-camera mit jeweils 5 MB oder mehr hochladen. Diese Bilder vorher zu verkleinern und zu komprimieren solltet ihr euch angewöhnen. Ein weiterer Stolperstein für ältere Vereinswebsites ist eine fehlende Mobiloptimierung. Sprich, wenn man sich die Seite an einem Laptop oder Computer anguckt, ist alles super, aber via Smartphone oder Tablet ist die Seite kaum benutzbar. Da immer mehr Leute mit dem Smartphone surfen, solltet ihr das dringend angehen!

Auf der Contentseite gilt: Content ist King! Ihr braucht also gute Inhalte zu euren Keywords, die gerne gelesen werden. (Dazu findet ihr bei uns bei erzähl davon jede Menge Ressourcen, z.B. zum Stichwort Mehrwert und zur Themenfindung.) Eure Websitetexte sollten nicht nur inhaltlich spannend sein, sondern auch mit einem gut lesbaren Layout eingepflegt werden. Dazu gehören etwa folgende Elemente:

  • Absätze und Zwischenüberschriften nutzen
  • eine gute Überschrift und URL wählen
  • Aufzählungslisten
  • Fotos oder andere Medienelemente einfügen/einbetten
  • Schlagwörter fett hervorheben

Außerdem solltet ihr die Meta-Description der Unterseite händisch anpassen. Wer WordPress benutzt, kann dafür z.B. das beliebte SEO-Plugin Yoast benutzen. (Das hilft euch übrigens auch, SEO-Texte zu schreiben!) Mit internen Verlinkungen und/oder einem „das könnte dich auch interessieren“-Widget ladet ihr Menschen dazu ein, länger auf eurer Website zu stöbern.

Übrigens, ihr müsst den Content nicht komplett neu erstellen. Ihr könnt auch vorhandene Seiten optimieren oder aus vorhandenem Material (z.B. Texte aus einer Broschüre) Websitentexte machen.

Offpage-SEO-Maßnahmen (Backlinks)

Wenn Onpage „auf der eigenen Seite“ bedeutet, ist mit Offpage dementsprechend alles gemeint, was nicht auf unserer eigenen Seite stattfindet und was wir dementsprechend nicht in der eigenen Hand haben. „Linkbuilding„, also das Aufbauen von Links zu unserer Website, ist hier ein wichtiger Begriff. Mit diesen Links wird den Suchmaschinen signalisiert, dass wir wertvolle und gute Inhalte haben.

Wir können Links erhalten, indem wir uns in Verzeichnisse eintragen (z.B. eine Liste der Vereine in der Stadt oder eine Liste aller Ortsvereine von der Dachorganisation) oder mit befreundeten Organisationen gegenseitig verlinken. Etwas oldschool ist das Kommentieren in Blogs. Auch Soziale Netwerke bieten uns einen Platz, einen Link zu unserer Website zu platzieren. (Deshalb sollte man z.B. bei Instagram besser die eigene Seite verlinken als ein externes Tool wie Linktree…)

Zu guter letzt ist es noch eine gute SEO-Strategie, teilbare Inhalte zu erstellen. Wenn ihr z.B. zu eurem Thema einen tollen Erklärinhalt, eine hilfreiche Checkliste oder übersichtliche Infografik erstellt, könnt ihr euch sicher sein, dass ihr dafür immer wieder von anderen weiterempfohlen werdet. (Mehr zu dieser Strategie hört ihr in Podcastfolge 098!)

Fazit: SEO für Vereine ist kein Hexenwerk, braucht aber Geduld

Egal, welche Maßnahme ihr als erstes angeht: SEO-Erfolge zeigen sich nicht über Nacht. Ihr solltet Geduld mitbringen und alle paar Wochen ein paar Stunden aufbringen, um eure Rankings zu überprüfen und neue Optimierungen vorzunehmen. SEO ist also keine Strategie, wenn ihr noch schnell ein paar Plätze im Kinderferiencamp nächste Woche vollkriegen wollt. Dafür ist es besser, wenn ihr über einen E-Mail-Newsletter den direkten Kontakt zu euren Mitgliedern und eurem Netzwerk suchen könnt, oder diese Botschaft über soziale Netzwerke streut. Aber wenn ihr langfristig zu diesem Angebot gefunden werden wollt, ist jetzt die Zeit, dafür eine Unterseite auf eurer Website anzulegen oder einen Blogpost zu schreiben.

SEO sollte euch besonders dann sympathisch sein, wenn euch die sozialen Netzwerke zu schnelllebig sind und ihr genervt davon seid, dauernd etwas Neues posten zu müssen. Streut stattdessen alle paar Wochen einen metaphorischen Kieselstein auf den Weg – so dass Leute euch finden! (Das war eine Anspielung auf das Kieselstein-Brotkrumen-Modell.)